HomeAktuelles

Aktuelles

 

Aktuelle Informationen der Feuerwehr Niesky/Stadt

 

+++ Aktuelle Informationen über uns ab sofort zeitnah unter: +++

https://www.facebook.com/Freiwillige-Feuerwehr-NieskyStadt-239062886165664/?ref=bookmarks

 

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

06.07.2016

Ein Blick auf das erste Halbjahr 2016

Gestern hatten wir mal wieder einen durchaus positiven Termin in unserem Kalender stehen. Gemeinsam mit den Kameraden aus Horka begaben wir uns auf das Gelände des Schulhortes in Horka um den Ferienkindern dort einen Einblick in die Arbeit der Feuerwehren und deren Technik zu bieten. Mit großen Kullaaugen konnten die Mädchen und Jungs dort die Löschfahrzeuge aus Horka sowie unsere Drehleiter mal aus der Nähe betrachten. Ansonsten haben auch wir das erste Halbjahr mit vielen Höhen und Tiefen gemeistert. Mit insgesamt 35 Einsätzen war es eine doch recht überschaubare Jahreshälfte. Beim näheren Blick auf die Statistik wird sehr deutlich, dass gerade die Technische Hilfeleistung in diesem Zeitraum mit 17 Einsätzen unsere Arbeit deutlich bestimmt. Nicht zu vergessen ist die Arbeit unserer First Responder, welche durch die Leitstelle sieben Mal alarmiert wurden. Alles in allem ein Zeichen, wie abwechslungsreich die Arbeit bei einer Feuerwehr sein kann. Auf unseren Feuerwehrnachwuchs können wie Stolz wie Bolle sein. Die Mitglieder unserer Jungendfeuerwehr hatten sich in den ersten Monaten des Jahres mit ihrem Jugendwart ins Zeug gelegt, um beim Kreisfeuerwehrtag im Juni ihr Können unter Beweis zu stellen und kehrten mit einem 2. Platz nach Niesky zurück. Unserer immer noch erkrankten Kameradin drücken wir heute nochmals alle Daumen auf dem weiteren Weg der Genesung – komm recht bald wieder auf die Beine!

In diesem Sinne allen eine schöne Urlaubszeit – kommt alle gesund wieder nach Hause!!! (jt)

 

------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

11. 06. 2016 Kreisfeuerwehrtag Reichwalde

Über 30 Jugendfeuerwehren aus dem Regionalbereich Nord hatten sich am 11. Huni 2016 in Reichwalde zum Kreisjugendfeuerwehrtag getroffen um miteinander zu wetteifern. So nahmen auch wir mit unseren Kindern an dem Wettkampf teil. Jugendfeuerwehren zwischen Groß Düben, Niesky und Kodersdorf hatten sich im Vorfeld für die einzelnen Wettkämpe vorbereitet und angemeldet. Kreisbandmeister Peter Eichler lobte gleich zu Beginn die gute Arbeit der Jugendwarte und das zielstrebige Arbeiten der jungen Brandschützer der einzelnen Wehren. Es sei heute nicht mehr selbstverständlich, dass sich Kinder und Jugendliche für solch ein Hobby entscheiden. Insgesamt 45 Mannschaften starteten am Sonnabend so bis in die Nachmittagsstunden in der Disziplinen Gruppenstafette und Löschangriff in drei Altersklassen. Zudem mussten die Mädchen und Jungs noch einen theoretischen Wissentest absolvieren. Rund 400 Mitglieder der Jugendfeuerwehren nahmen mit ihren Betreuern an der Veranstaltung teil. Der Kreisjugendfeuerwehrtag ist für die Kinder und Jugendlichen einer der Höhepunkte im Jahresverlauf. Derzeit gibt es Regionalbereich Nord 48 Jugendfeuerwehren mit 522 Mitgliedern davon 135 Mädchen. Besonder stolz sind wir auf unsere großen Jungs welche an diesem Tag den zweiten Platz im Löschangriff belegen konnten.

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Auch in diesem Jahr wird die Hexe auch in Niesky wieder brennen

Trotz der derzeit laufenden Bauarbeiten am  Rosensportplatz an der Konrad-Wachsmann.Straße müssen die Nieskyer in diesem Jahr nicht auf das traditionelle Hexenfeuer am letzten Apriltag verzichten.

Lange hatten die Nieskyer Bürger gerätzelt, ob es auch in diesem Jahr wieder das traditionelle Hexenfeuer auf dem Rosensportplatz geben wird. Nun steht fest, das Feuer kann pünktlich am letzten Apriltag entzündet werden. Auch wenn in diesen Tagen auf dem Areal noch Bagger und Bauleute das Bild prägen, laufen die Vorbereitungsarbeiten für das Familienfest bei uns auf Hochtouren. Derzeit werden Getränke, Grillgut und Brot bestellt um für das leibliche Wohl der großen und kleinen Gäste gerüstet zu sein. Am Tag selbst geht es um 18.45 Uhr am Rathaus wieder mit dem Lampion- und Fackelumzug los. Mit musikalischer Begleitung macht sich der Zug  dann in Richtung Sportplatz auf den Weg wo gegen 19.30 Uhr der riesige Holzhaufen entzündet werden soll. Für die jüngsten Besucher werden eigens kleine Feuerstellen errichtet, um im wärmenden Feuerschein gemütlich den Knüppelkuchen ausbacken zu können.

 

--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

IMG 3798

Am 15. April 2016 stand mal wieder die geplante Ausbildung unserer Einsatzkräfte an. Um etwas Abwechslung in das Ausbildungsgeschehen zu bringen, hatte unsere Wehrleitung heut mal ganz auf Fingerspitzengefühl gesetzt. Neben verschiedenen Fahr- und Einparkübungen mit unseren Einsatzfahrzeugen sowie dem geschickten Umgang mit der Steuerung der Drehleiter standen für die jüngeren Kameraden der Umgang mit der Spreiztechnik sowie das Thema „Knoten und Stiche“ auf dem Lehrplan. Gleichzeitig konnten sich unsere Atemschutzträger im Rahmen der Ausbildung in der Übungsstrecke schaffen. Alles im allen war es eine themenreiche Ausbildung. Gleichzeitig möchten sich an dieser Stelle alle Mitglieder unserer Wehr bei der Nieskyer Fleischerei Bürgel bedanken, welche die Verpflegung für den heutigen Abend zur Verfügung stellte – Herzlichen Dank!

IMG 3285

Bereits eine Woche zuvor stand neben der Ausbildung unseres Nachwuchses, welcher hier die Absicherung einer Unfallstelle erlernte, auch die Ausbildung der Voraushelfergruppe im Rahmen einer Ausbildungsübung an. Das Szenario hier ein Arbeitsunfall bei Waldarbeiten. Wer schon einmal mit Axt und Kettensäge gearbeitet hat kennt die Gefahren gerade bei solchen Werkzeugen. Das zeigten auch die Verletzungsmuster der beiden verletzten Personen. Schwere Kopfverletzungen und Knochenbrüche sowie tiefe Schnittwunden an Beinen und Händen waren schnellstens zu versorgen. Zudem mussten die Verletzten aus der Gefahrensituation gebracht werden. Kein leichtes Unterfangen für das doch recht kleine Helferteam. Schließlich rückt diese Truppe nicht mit einem Mannschaftswagen sondern mit dem PKW aus…

--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

 

 

12.04.2016 Sächsische Zeitung berichtet über Ersthelfereinsatz

--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Rauchschwaden über Nieskyer Eisstadion

Die Dunkelheit hatte am vergangenen Freitag gerade Einzug gehalten, als sich der Löschzug der Nieskyer Feuerwehr mit mehreren voll besetzten Einsatzfahrzeugen kurz nach 18 Uhr in Richtung Eisstadion bewegte. Was die Wehrleute dort erwartete wussten zu diesem Zeitpunkt nur die wenigsten Kameraden von ihnen. Anspannung und Neugier zugleich zeichneten die Gesichter der bereits mit Schutzbekleidung und Helm ausgestatteten Frauen und Männer. Auf dem Dienstplan der Kräfte stand die erste Ausbildungsübung unter neuer Wehrleitung und zugleich der erste reale Test in diesem Jahr. Um auch das Zusammenspiel mit benachbarten Feuerwehren zu üben rückten auch die Wehrleute aus Kosel mit ihrem Einsatzfahrzeug an. Da die Mehrzweckgebäude des Eisstadions in den kommenden Wochen im Rahmen der Umgestaltung der Sportstätte abgerissen werden boten sich hier für die Wehr beste Voraussetzungen um unter Einsatzbedingungen eine Übung zu absolvieren. Das Szenario selbst war bis in das letzte Teilstück von den Organisatoren durchdacht und könnte zu jeder Tag oder Nachtzeit wirklich auf dem Einsatzplan stehen.

Das Szenario

Gemeldet wurde ein Brand in einem der Mehrzweckgebäude des Eisstadions. Hier befand sich bis zur Schließung eine Gaststätte mit Küche, Gastraum und natürlich Personal und Gästen welche im Ernstfall als erste Maßnahme in Sicherheit gebracht werden müssen. Ein solches Szenario bedarf im Ernstfall den Einsatz von mehreren Trupps der Feuerwehren und auch die Hinzuziehung des Rettungsdienstes. Die Lage muss erkundet werden, meterweise Schläuche für die Wasserversorgung aufgebaut werden.

Der Einsatz

Es ist 18.40 Uhr. Die Einsatzfahrzeuge treffen am Eisstadion ein und werden zeitgleich durch den Einsatzleiter sowohl am Eingangsbereich als auch an der Rückseite des Sportkomplexes in Stellung gebracht. Absitzen, antreten, Anweisung erhalten und schon rollen die ersten B-Schläuche zur Wasserversorgung zwischen Tanklöschfahrzeug und Verteiler über den Boden. Jeder weiß genau welche Aufgabe er im Team hat. Das ganze Vorgehen gleicht einem funktionierenden Uhrwerk. Zur Ausleuchtung des gesamten Areals wird der Korb der Drehleiter in luftige Höhe gebracht. Nur Minuten später wird die zu diesem Zeitpunkt verschlossene Eingangstür des Gebäudes durch den ersten Trupp in Form einer Türnotöffnung begehbar gemacht. Auch der Wassertrupp hat in der Zwischenzeit ganze Arbeit geleistet so dass die ersten Kräfte mit schwerem Atemschutz langsam in das Gebäude vordringen können und auf Personensuche gehen können. Dunkelheit und dichter Qualm erschweren den Blick der Retter. Mit Taschenlampe geht es im sogenannten Kriechgang Meter für Meter in den Raum. Schon eine Minute später kann die erste Person gerettet werden und auch der zweite Patient kann an den Rettungsdienst übergeben werden. Im Fall der Übung waren es allerdings die hauseigenen Ausbildungspuppen der Feuerwehr. 19.30 Uhr – Mehrere Angriffstrupps haben sich mit C-Schlauch und Strahlrohr auf dem Weg zur Brandbekämpfung aufgemacht und kämpfen im Inneren mit den Flammen. Plötzlich löst einer der eingesetzten Trupps das Notsignal aus – Maday, Maday. Nun muss es schnell gehen um auch die eigenen Leute in Sicherheit zu bringen. Und es gelingt – sowohl Truppführer als auch Truppmann können aus der vermeidlichen Hölle gerettet werden und auch die Flammen sind besiegt.

Die Auswertung

Alles in allem war es eine realitätsnahe und erfolgreiche Ausbildungsübung. Alle Personen konnten gerettet und der Brand bekämpft werden. So manche Kleinigkeit ist noch ausbaufähig. Eines steht aber fest. Im Ernstfall kann sich die Nieskyer Bevölkerung auf ihre Retter verlassen. Das dieses Ehrenamt aber kein Spiel ist und im Ernstfall auch Gefahren beinhaltet hat auch diese Übung verdeutlicht. Aber wie es unter den Feuerwehrleuten heißt „Wo andere heraus rennen gehen wir hinein“.

 

Neue Wehrleitung gewählt

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung wurden am 19. Februar 2016 Kamerad Sebastian Schramm zum Wehrleiter und Kamerad Sebastian Noll zum stellvertretenden Wehrleiter gewählt.

 Sebastian Schramm

NIE 1389 Sebastian Noll

 

 

Feuerwehrnachwuchs bei Dart-Turnier

NIE 1449


Es ist zu einer guten Tradition geworden, dass sich die Mädchen und Jungen der Jugendfeuerwehren des Landkreises Görlitz jährlich im Februar zum Dartturnier in Rothenburg treffen. So auch am vergangenen Samstag als hier an der Feuerwehrwache  an der Südstraße 12 Mannschaften in der Altersklasse 13 bis 18 sowie weitere 14 Mannschaften im Alter von 8 bis 12 Jahren um den Sieg kämpften. Für den Gastgeber Rothenburg war es somit bereits der 17.... Wettkampf dieser Art. Auch wir machten uns zu früher Stunde mit unserem Nachwuchs auf den Weg zum Wettkampfort. Alle Teilnehmer waren von Anfang an voll bei der Sache und gaben ihr Bestes. Sieger in der Klasse 8 bis 12 wurde die Jugendfeuerwehr Petershain gefolgt von einer zweiten Mannschaft der selbigen Wehr und den Kindern aus Vierkirchen. In der Altersklasse 13 bis 18 siegte Kreba vor Uhsmannsdorf und Vierkirchen. Aber auch unsere durchaus  noch junge Truppe gab alles, konnte sich aber nicht bei dieser starken Konkurrenz durchsetzen.  Für uns alle nicht schlimm, denn auch unser Team  pflegt den olympischen Gedanken frei nach der Aussage „Dabei sein ist alles“. (jt)

 

2015 - Ein arbeitsreiches Jahr für uns alle

Screenshot 2015 12 23 12.40.39

Das Jahr 2015 ist nun bald Geschichte und wir möchten heute bereits einen kleinen Rückblick in unsere letzen 12 arbeitsreichen Monate wagen. Insgesamt waren bis zum heutigen Tag 105 Einsätze zu bewältigen, auf welche wir später detailliert eingehen wollen. Neben dieser für uns hauptsächlichen Aufgabe der Hilfeleistung konnten wir uns auch 2015 am kulturellen Leben der Stadt Niesky beteiligen. Höhepunkte waren hier u.a. das Hexenbrennen im April, das Nieskyer Stadtfest im September sowie die Teilnahme am Nieskyer Weihnachtsmarkt sowie dem Lichterfest im Dezember. Neben der tatkräftigen Unterstützung unserer aktiven Mitglieder konnten bei diesen Veranstaltungen auch unsere Vereinsmitglieder ihren Beitrag im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit leisten. Auch unser Nachwuchs konnte sich über die letzten 12 Monate konstant bei den verschiedensten Ausbildungseinheiten weiterbilden. Höhepunkt unserer Jugendfeuerwehr waren ein Ausbildungswochenende mit verschiedenen Einsatzübungen im August sowie die Teilnahme am Jugendfeuerwehrtag. Im Rahmen dieser Jugendarbeit gilt an dieser Stelle ein ganz besonderes Dankeschön unseren beiden Jugendwarten sowie den zahlreichen Helfern ohne diese die Nachwuchsarbeit nicht zu bewältigen wäre. Alles in allem war es ein sehr anspruchsvolles Jahr für die Nieskyer Wehr was die Einsatzzahlen zeigen. Neben 41 Brandeinsätzen wurden unsere Kräfte 33 Mal zur technischen Hilfeleistung gerufen und auch die Gruppe der First Responder konnten bei 10 Einsätzen Hilfe leisten. Dem gegenüber steht ein einziger Einsatz im Rahmen „Gefahrengut“.

Screenshot 2015 12 23 12.39.14

 

Bei einem Blick auf die Wochentage liegt der Montag in diesem Jahr deutlich mit 19 Einsätzen vorn, was wiederum die notwendige Abdeckung der Einsatzbereitschaft gerade an den Werktagen zeigt. Der Sonnabend und Sonntag sind hingegen mit jeweils 12 Alarmierungen die alarmierungsärmsten Tage gewesen. Blickt man auf die Hilferufe in den einzelnen Monate sticht der August mit insgesamt 21 Einsätzen deutlich vor was wir an dieser Stelle nicht weiter beleuchten werden. Erfreulich dagegen sind die Einsatzzahlen in der Advents- und Weihnachtszeit wo wir nur 4 Hilferufe verzeichnen konnten. Bei allen Alarmierungen konnten wir, in welcher Art auch immer, Hilfe leisten und das ist das entscheidende! Auch im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit konnten wir dieses Jahr einen deutlichen Schritt nach vorn gehen. Die für das Jahr 2016 geplante Erneuerung und Gestaltung der Internetseite konnte auf Grund einer Teamerweiterung in diesem Bereich bereits im Oktober an den Start gehen und auch die Kommunikation bei facebook hat deutlich an Qualität gewonnen.

Screenshot 2015 12 23 12.37.55

In diesem Sinne genießt die letzten Tage und kommt gesund in das Jahr 2016!

Eure Feuerwehr Niesky/Stadt (jt)er Galerie ist heute etwas für die Statistikfreunde dabei und ein kurzer Blick auf die Einsatzschwerpunkte seit Oktober. Alles in allem war es ein sehr ruhiges Jahr für die Nieskyer Wehr, was wiederum überaus positiv für die Bevölkerung ist. Wir haben 55 Alarme im Buch stehen, wobei sich 2014 die Hilfeleistungseinsätze mit den Brandeinsätzen die Waage halten. Die medizinische Komponente unserer Wehr war 7x im Einsatz, was für einen Rückgang des Einsatzaufkommens steht. Die Verteilung über das Jahr ist rein statistisch bei ca. 4,5 Einsätzen pro Monat. Wie aber der Grafik zu entnehmen ist, sah das im „echten Leben“ etwas anders aus. Der Juni sticht mit 13 Alarmen deutlich hervor und die Sommermonate allgemein waren höher frequentiert. Demnach hielt sich das Einsatzaufkommen in den restlichen Monaten doch moderat und war gut zu bewältigen. Bei einem Blick auf die Wochentage, ist der Freitag ganz vorn, gefolgt von Donnerstag und dem Wochenende. Das wiederum erscheint im Hinblick auf die Verfügbarkeit von „Auswärtsarbeitern“ durchaus förderlich. Egalisiert wird dieser Eindruck aber beim Blick auf die Alarmzeitverteilung. 67% aller Alarme fanden in der personalkritischen Zeit 6 – 18 Uhr statt und demnach nur 1/3 in der als sicher geltenden Abend-/Nachtzeit. Inwieweit sich das tatsächlich auf die Anzahl der verfügbaren Einsatzkräfte ausgewirkt hat, ist noch nicht abschließend ausgewertet. Subjektiv aber gab es doch so manchen Tag, an dem zumindest gefühlt weniger Bewegung im Umkleideraum war oder ein Platz in den Fahrzeugen unbesetzt blieb. Eine Bewertung der stattgefundenen Alarmierungen 2014 nach dem „spektakulärsten, dramatischsten oder am allerschlimmsten“ ersparen wir uns an dieser Stelle. Bei allen 55 Hilferufen konnten wir, in welcher Art auch immer, Hilfe leisten und das ist das entscheidende.

 

 

Drei Minuten können über Leben und Tod entscheiden!

Wenn Fahrzeuge mit Sondersignal auf den Straßen unterwegs sind wissen zum einen viele Verkehrsteilnehmer nicht wie sie sich richtig verhalten sollen. Zum anderen fragen sich Anwohner in der Nacht bei Fahrten mit Martinshorn immer wieder „muss das denn wirklich sein“?? Aus diesem Grund heute nochmals einige Anmerkungen zu diesem Thema…

Wenn Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei von Sonder- und Wegerechten in Gebrauch machen, sind entweder Menschen oder Tiere in Lebensgefahr oder bedeutende Sachwerte in Gefahr.

Daher ist es unbedingt notwendig, dass die Rettungskräfte so schnell wie möglich zum Einsatzort kommten Dies erfordert den Einsatz von Sonder- und Wegerechten. Dieses Recht wird grundsätzlich nur im Zusammenspiel von Blauem Blinklicht und Martinshorn wirksam – auch nachts. Diese optische und akustische Warnung ist in der Straßenverkehrsordnung klar geregelt und auch im Sinne der Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer unumgänglich. Blaues Blinklicht allein darf nur von den damit ausgerüsteten Fahrzeugen und nur zur Warnung an Unfall- oder sonstigen Einsatzstellen, bei Einsatzfahrten oder bei der Begleitung von Fahrzeugen oder von geschlossenen Verbänden verwendet werden. Was jeder andere Verkehrsteilnehmer beim Aufeinandertreffen mit einem Fahrzeug mit Sondersignal zu tun hat ist in der Straßenverkehrsordnung mit nur einem schlichten Satz dargelegt - "Alle übrigen Verkehrsteilnehmer haben sofort freie Bahn zu schaffen". Im Konkreten bedeutet dies:

-       Die Durchfahrt der Rettungsfahrzeuge ermöglichen

-       An Kreuzungen und Einmündungen Platz zu machen. Wenn Sie an einer roten Ampel warten und sich ein Einsatzfahrzeug von hinten mit Sondersignal nähert, kann es sinnvoll sein, wenn Sie unter Berücksichtigung des Verkehrs ein wenig in die Kreuzung einfahren und durch seitliches Ausweichen eine Gasse bilden. Zeigt ihre Ampel grün, das Einsatzfahrzeug nähert sich aber von der Ampelseite, die Rot zeigt, signalisieren Sie bitte, indem sie anhalten und wenn möglich Blickkontakt mit dem Fahrer des Einsatzfahrzeuges aufnehmen.

-       Auf gerader Strecke ist es sehr hilfreich, wenn durch Blinker anzeigt wird, das die Einsatzfahrzeuge wahrgenommen wurden und sie Platz schaffen. Nicht überraschend abbremsen und stehen bleiben. Bleiben Sie bitte frühzeitig und gut erkennbar am Straßenrand stehen und vermeiden Sie es, direkt vor, an oder nach Verkehrsinseln anzuhalten. Dies führt auf Grund der Breite der Einsatzfahrzeuge zu Problemen.

-       Teilweise ist es notwendig, beim Überholen anderer Verkehrsteilnehmer auch die entgegenkommende Spur mitzubenutzen. Schaffen Sie bitte auch für      

             Entgegenkommender Platz, indem Sie möglichst rechts fahren und gegebenenfalls anhalten.

-       Nähert sich Ihnen ein Einsatzfahrzeug in einem Kreisverkehr, so ist es zumeist recht ungünstig in diesem anzuhalten. Daher fahren sie im Notfall besser eine “Ehrenrunde” und verschaffen auf diesem Weg den notwendigen Platz.

-       Auf Autobahnen gilt der Grundsatz der Rettungsgasse. Bilden Sie diese bei zweispurigen Autobahnen zwischen den beiden Fahrstreifen. Bei dreispurigen Autobahnen wird die Rettungsgasse zwischen dem ganz linken und dem daneben befindlichen Fahrstreifen gebildet. Bedenken Sie, dass die Einsatzfahrzeuge nicht den Standstreifen benutzen.

 

Sächsische Zeitung  Niesky vom 12.11.2015

Brandmeldeanlagen alarmieren frühzeitig, aber häufig ohne tatsächliches Feuer

Von Jens Trenkler

FW Ny Museum

 

Sie können Leben retten, sind aber für die Feuerwehren auch ein Sorgenkind: Die Brandmeldeanlagen, kurz BMA genannt, die in vielen Behörden, in Krankenhäusern und Schulen und anderen öffentlichen Gebäuden auch in der Stadt Niesky installiert wurden. Allein bei der Nieskyer Feuerwehr stehen bis zum heutigen Tag 16 Fehlalarme im Einsatzbuch. Das Spektrum reicht hier von Industriebetrieben, über Wohnstätten bis hin zu Museen und städtischen Einrichtungen. Erst vor rund einer Woche löste einer der Brandmelder im Museum an Zinzendorfplatz solch einen Alarm aus. Es war gerade zur besten Nachmittagszeit und die Belebung des Platzes war recht beschaulich und fast schon etwas romantisch in der herbstlichen Sonne. Plötzlich heulten die Sirenen mehrerer Einsatzfahrzeuge durch die Stille. Ein Rentnerehepaar, welches es sich gerade auf einer Bank gemütlich gemacht hatte, fragte sich ob der Aufwand denn wirklich sein muss. Auch jeder Feuerwehrmann kennt es und hasst es zugleich, die Berühmteste aller Einsatzmeldungen: „Eingelaufene Brandmeldeanlage…“. Dabei handelt es sich aber in der Regel gar nicht immer um einen echten Fehlalarm wegen eines technischen Defekts. Die Anlagen funktionieren vorschriftsmäßig. Vielmehr wird die BMA getäuscht und ihr ein Brand vorgegaukelt. Tiere etwa können einen Alarm auslösen, aber auch Reinigungsarbeiten sind oft Verursacher von den sogenannten Täuschungsalarmen. Sobald eine Brandmeldeanlage ausgelöst hat, läuft der Alarm umgehend bei der zentralen Leitstelle auf. Der Vorteil der Brandmeldeanlage besteht darin, dass auch in Abwesenheit von Personen ein Brand frühestmöglich erkannt wird und die Feuerwehr schnellstens alarmiert werden kann. Mit Eingang des Alarms setzt in der Leitstelle ein Automatismus ein: Anhand der Alarm- und Ausrückordnungen wird für das betroffene Gebäude eine angemessene Anzahl von Einsatzkräften alarmiert. Da es sich bei von einer BMA überwachten Gebäuden häufig um große Gebäudekomplexe handelt, ist von Anfang an eine größere Anzahl an Einsatzkräften erforderlich. So werden nicht nur die Wehrleute der Feuerwehr Niesky Stadt, sondern auch die umliegenden Wehren aus See, Kosel, und Ödernitz meist mit alarmiert. „Ein Altenwohnheim evakuiert man nicht mit ein paar Mann“, gibt Stadtwehrleiter Steffen Block zu bedenken. Vor diesem Hintergrund ist die Alarmierung vieler Feuerwehren verständlich. „Nur ein Auto hinschicken, mal schauen und dann bei Bedarf nachalarmieren, das wäre nicht zielführend. Dann könnte man sich die Brandmeldeanlage auch sparen“, sagt der erfahrene Feuerwehrmann und ergänzt: „Früherkennung hat nur Sinn, wenn genügend Einsatzmittel schnell vor Ort sind.“ Dass automatische Brandmeldeanlagen, wenn sie richtig gewartet und bedient werden, eine sinnvolle Sache sind, haben dieses Jahr schon mehrere Einsätze bewiesen. So wurden die Einsatzkräfte am 5. November zur DRK Kindertagesstätte Knirpsenland in der in die Schleiermacherstraße gerufen. . Eine Plasteschüssel schmorte auf einer Herdplatte in der Küche. Der dadurch entstandene Rauch löste daraufhin Feueralarm aus. So auch am 15. Oktober im Rewemarkt im Nieskyer Gewerbegebiet und am 10. September im Bürgerhaus. Hier löste angebranntes Essen in beiden Fällen einen Alarm aus. Diese drei Alarmierungen zeigen aber auch, dass solche Brandmeldeanlagen im Grundsatz hilfreich sind und Menschenleben retten können. Im Gegenzug gibt es natürlich auch Auslösungen von Alarmen die im Vorfeld hätten vermieden werden können. So auch am 1. Oktober. Hier wurden an der Meldeanlage des Rewe-Marktes Wartungsarbeiten durchgeführt. Nur leider wusste davon weder die Rettungsleitstelle noch die Feuerwehren von den Arbeiten und rückten hier mit voller Besatzung an. Letztendlich haben die Nutzer der Anlagen dann das Nachsehen, denn Fehlalarme werden ihnen im Nachgang in Rechnung gestellt und fließen in die Stadtkasse.

 

Niesky, 11.11.2015 Junge Feuerwehleute beim Martinsumzug

Bevor es für unseren Feuerwehrnachwuchs am Freitag wieder zur Ausbildung geht hatten die Kinder am heutigen Tag eine ganz besondere Aufgabe zu erfüllen. Im Rahmen des Martinsumzuges sorgten sie mit ihren Fackeln für etwas Licht in der Dämmerung. Jahr für Jahr ziehen am 11. November  viele Kinder mit ihren Eltern und den selbst gebastelten Laternen zum Gedenken an Sankt Martin durch die Straßen von Niesky und singen Martinslieder. So auch am Mittwoch dieser Woche. Auch unsere Mädchen und Jungs der Jugendfeuerwehr hatten sich am Nachmittag wieder auf den Weg gemacht, um an diesem Traditionellen Umzug vom Emmhaus aus teilzunehmen. Zudem sicherte unser Tanklöschfahrzeug das Ende des Umzuges ab. (jt)

 

Nieskyer Jugendfeuerwehr auf großer Landesparty

IMG 2882


Am 24. Oktober 2015 wurde im Freizeitpark Belantis der 25-jährige Geburtstag der Landesjugendfeuerwehr Sachsen gefeiert. Auch die Mädchen und Jungen unserer Wehr hatten sich am Wochenende auf den Weg zum Fest gemacht. Innenstaatssekretär Dr. Michael Wilhelm hat die sächsische Landesjugendfeuerwehr im Rahmen der Feierlichkeiten  als eine einzigartige Erfolgsgeschichte bezeichnet. Er  verwies zum einen auf die stetig steigen...den Mitgliederzahlen, zum anderen auf die hervorragende Ausbildung, die weit über das Technische hinausgeht. Von Anfang an werden auch in Niesky  die Kinder und Jugendlichen mit der Technik der Feuerwehr und deren Umgang vertraut gemacht. Beim Erlernen des kleinen "ABC" ist immer das Weitergeben von Erfahrungen und Tricks erfahrener Kameraden an die Jugend besonders wichtig. Zum Ende der Sommerferien konnten die jungen Feuerwehrleute aus Niesky in diesem Jahr wieder ein spannendes Ausbildungswochenende im Gerätehaus erleben. Mit viel Herzblut und Liebe zum Detail hatten unsere Verantwortlichen hier in Zusammenarbeit mit zahlreichen Helfern und Statisten gleich mehrere Übungsszenarien erarbeitet um den Helfern von morgen eine möglichst realistische Arbeit zu ermöglichen. Die bislang  vom Freistaat jährlich für die Jugendfeuerwehren zur Verfügung gestellten 400.000 Euro wurden in diesem und im nächsten Jahr auf 600.000 Euro aufgestockt. 150.000 Euro davon werden zur Förderung von Projekten mit landesweiter Bedeutung eingesetzt. Zusätzlich erhalten die Gemeinden im Jahr 2015 erstmals eine Zuwendung von 20 Euro je Jugendfeuerwehrmitglied. Waren 2008 noch knapp 10.000 Mitglieder in der Landesjugendfeuerwehr registriert, konnten 2014 bereits rund 12.100 verzeichnet werden. Dazu kommen noch einmal 70 Kinderfeuerwehr-Gruppen. Damit liegt Sachsen auch im Ländervergleich weit vorn. Erfreulicherweise sind auch immer mehr Mädchen in der Jugendfeuerwehr organisiert. 2008 waren es noch 2.132, 2014 bereits 2.836. Im Jahr 2010 wurde das Eintrittsalter in die Jugendfeuerwehr von 10 auf 8 Jahre gesenkt. Damit werden Kinder früh an die Feuerwehr gebunden und sind oft voller Begeisterung dabei. (jt)

++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

26.09.2015 Gefahrengutübung in Steinbach

NIE 4519
Die Übung am heutigen Tag zeigte ein Mal mehr, dass Feuerwehralltag nicht nur aus löschen von Bränden besteht. Die Arbeit der Frauen und Männer der Wehren ist durchaus interessant und vielseitig.
Am  Sonnabend haben bei Rothenburg Einheiten aus dem gesamten Landkreis Görlitz eine Gefahrengutübung durchgeführt. Zur Gefahrenabwehr im Landkreis Görlitz hält dieser u. a. auch Einheiten vor, die sich mit der Abwehr von chemischen, biologis...chen oder nuklearen Gefahrstoffen beschäftigen. Auch die Feuerwehr Niesky nahm an diesem Projekt teil. Das Gelände der Energetics GmbH (EST) Steinbach bot sich bestens für solch eine Großübung an. Das Szenario: Es kommt in einem der Gebäude zu einem Brand mit verletzten Personen zudem laufen in einem Freilager giftige Stoffe nach einem Arbeitsunfall aus.  Neben den Wehren aus Rothenburg und Lodenau kamen hier auch der Einsatzleiter Gefahrengut, sowie der erste und zweite Gefahrengutzug des Landkreises zum Einsatz.  Zu ihnen zählen die Einsatzkräfte aus Görlitz, Weißwasser, Zittau, Niesky, Neusalza-Spremberg und Beiersdorf. Solch eine Möglichkeit das Zusammenspiel der einzelnen Wehren zu proben ist nicht alltäglich aber um so wichtiger im Hinblick auf mögliche Schadensereignisse. In der abschließenden Auswertung wurde klar, dass die Koordinierung von solch vielen Kräften nicht einfach aber durchaus machbar ist und man am heutigen Tag eine durchaus positive Bilanz ziehen kann. Wenn man den Worten von Abschnittsleiter André Köhler folgt, so haben alle Teilnehmer in ihrem Fachbereichen, bestehend aus Erkunden, Technikkomponente und Dekontamination, ihre Arbeit gut gemeistert. Nur ein negativer Punkt war mal wieder das leidige Thema Funkverbindung. Dachte man vor Jahren mit der Umstellung auf Digitalfunk wird alles besser wurde man auch bei dieser Übung eines besseren belehrt. Teilweise mußten die Wehrleute auf das alte, analoge Funknetz zurückgreifen um die Befehle schnell an die Frau oder den Mann zu bringen. (jt)

Zum Seitenanfang